Liebe Seebewohner,
wir möchten Ihnen eine kurze Zusammenfassung von unserem Treffen mit der AURA am 11.5.2005 zukommen lassen. Anwesend waren von uns 4 Vertreter vom Seepark sowie 5 Vertreter der AURA einschließlich Herrn Rotschenk, der uns allen als Seepfleger bekannt ist. Auf uns wirkte das Gespräch, trotz einiger hitziger Diskussionen, dennoch kooperativ.
- Fr. Eitler überreichte allen Teilnehmern eine Aufstellung, aus welcher die Jahres-Ergebnisse wie folgt hervorgehen:
§ 1999: Überschuß 4.840,01
§ 2000: Überschuß 5.194,00
§ 2001: Überschuß 3.873,23
§ 2002: Fehlbetrag 4.436,31
§ 2003: Fehlbetrag 27.001,24
§ 2004: Fehlbetrag 22.833,67
Alle Beträge verstehen sich in EURO und setzen sich aus Einnahmen minus Ausgaben zusammen.
Der Liste ist zu entnehmen, dass die AURA in den Jahren 2003 und 2004 einen Fehlbetrag von insgesamt rund 50.000 Euro erwirtschaftet hat, den sie NICHT an die Seebenützer weitergegeben hat, sondern den voraussichtlichen Fehlbetrag für 2005 (man geht für 2005 von einem ähnlichen Fehlbetrag wie dem aus 2004 aus) an die Seebenützer umgewälzt hat.
- Da ein Großteil der Seebenützer den vollen Vorschreibungsbetrag zum 11.5. schon einbezahlt hatte (!!), war unsere Strategie, nur in der Höhe der bisherigen Beträge zu bezahlen, keine Argumentationshilfe, da der AURA signalisiert wurde, dass der Unmut über die Erhöhung wohl doch nicht gegeben war.
- Die AURA hat angeboten, mit dem erhöhten BK-Betrag für weitere 5 Jahre ab 2005 keine neuerliche Erhöhung vorzunehmen.
- Da die Reinigung und Pflege der Grünflächen den größten Teil der Ausgaben ausmacht, sind wir jedoch, und auch etliche andere Seebenützer, der Ansicht, dass hier Einsparungen getätigt werden könnten. Aus diesem Grunde hat uns die AURA ihrerseits den Vorschlag gemacht, einen Anforderungskatalog zur Pflege des Seeareals zu erstellen und auf Grund dessen von drei externen Firmen, beauftragt durch die AURA, ein Kostenvoranschlag eingeholt wird. Parallel dazu werden auch wir versuchen, von 1-2 völlig fremden Hausverwaltern einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen, um die Kosten miteinander vergleichen zu können.
- Unser Ziel soll sein, die Betriebskosten für Pflege und Erhaltung am See so niedrig wie möglich zu halten. Denn nicht nur die Betriebskosten haben sich erhöht, immerhin sind in den vergangenen Jahren auch einige neue Seebenützer hinzugekommen, wodurch ja auch die Einnahmen des Sees gestiegen sind.
- Weiterhin sind von 479 möglichen Benützungs-Vereinbarungen 78 nicht erfüllt, sprich, die AURA ist noch auf der Suche nach 78 See-Interessenten. Auch ist die AURA bemüht, zumindest AURA-Kunden anzuwerben, damit nicht völlig wildfremde Parteien das See-Areal nutzen.
- Generell denkt auch die AURA über mögliche Kosteneinsparungen nach. Hier bleibt weiterer Input seitens der AURA abzuwarten.
Wir werden Sie von den Kostenvoranschlägen, sobald diese vorliegen, unterrichten und verbleiben mit lieben Grüßen
Michael, Wolfgang, Erwin und Simone
PS: Nebenbei bemerkt hat uns die AURA über einige laufende Projekte informiert, und wir möchten Ihnen noch folgende nützliche Informationen zukommen lassen. Sämtliche „Bau“ -Projekte seitens der AURA, die auf dem Seegelände stattfinden, werden nicht via Betriebskosten bezahlt, sondern stellen Investitionen dar, welche mit dem Benützungsentgelt finanziert werden. Z.B. die Holzhütten oder Parkplätze im Norden. Weiterhin sind ein Beach-Volleyballplatz, Sonnenschutzdächer sowie eine Insel mittig auf dem See geplant
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PPS: Desweiteren war dem Gespräch zu entnehmen, dass nicht alle Benutzer pfleglich mit See/ Seegelände umgehen. Ob zerschlagene Flaschen oder mutwillig beschädigte Gummimatten auf den Steg-Stufen: es sollte uns allen bewusst sein: je mehr wir „mithelfen“, den See und das Gelände rein und instand zu halten, um so weniger Kosten werden uns aufgebürdet.