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Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

Letzter Beitrag 18-10-2006 8:50 von Diji. 6 Antworten.
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  • 07-06-2005 12:13

    • wobru
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    Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Entlang des Häuserblocks der Seeparkstrasse 34 sind mehrere Kinderspielplätze errichtet worden. Ideal für Kleinkinder, keine Frage.

    Allerdings stehen dort Hinweisschilder, dass das Betreten der Spielplätze nur für Bewohner des jeweiligen Häuserblocks gestattet ist.

    Ich möchte nun einmal provokant fragen: Was soll das?
    Wenn wir also unsere Kinder dort spielen lassen: werden wir dann weggewiesen?

    Wenn fremden Kindern das Spielen verwehrt werden sollte, dann muss ein Zaun errichtet werden, aber auch der kann überwunden werden. Kinder wollen Kinderspielplätze!

    Ich weiss nicht, wer für die Pflege und Erhaltung dieser Spielplätze aufkommen muss. Sollte das Betriebskostenbudget der Seeparkstrasse 34 damit belastet werden, dann kann ich trotzdem nur sagen: Freuen Sie sich, wenn Ihre Kinder Spielkameraden auch außerhalb Ihres Blocks finden. Es wäre vielleicht hilfreicher, eine Hinweistafel aufzustellen, die über die Eigentumsverhältnisse Auskunft gibt und Nichteigentümer (also fremde Kinder und deren Eltern) dazu auffordert, sich entsprechend zu verhalten. Eine Verbotstafel fördert immer zuerst den Unmut über das Verbot und führt nicht zu konstruktivem Verhalten.
    Wolfgang Brunner
    Fischerstrasse 76
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  • 08-06-2005 0:09 Antwort zu

    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Da muss ich Ihnen völlig recht geben!

    Meiner 3 jährigen Tochter zu erklären, sie darf dort nicht rutschen, ist jedesmal ein Problem. 

    Man sollte die Schilder einfach ignorieren, wahrscheinlich wird man jedoch von irgendeinem der dort lebenenden Kleingeister gleich angezeigt.
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  • 08-06-2005 1:37 Antwort zu

    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Immer langsam mit den jungen Pferden...

    Ich wohne nicht auf 34, gehe aber davon aus, dass die Situation die selbe ist wie auf 29.

    Zur Erläuterung: Die dort errichteten Kinderspielplätze befinden sich auf dem Grund der jeweiligen Wohnanlage, für die Errichtung und Erhaltung müssen die jeweiligen Wohnungseigentümer aufkommen. Es gibt im Seepark meines Wissens nach keine "öffentlichen" Spielplätze, die allen und auch niemand gehören (hat AURA in der Planung möglicherweise vergessen); daher wurden bei den Wohnhausanlagen Spielplätze erreichtet; die Häuser sind ja ohnehin mit Garten ausgestattet.

    Ohne es konkret zu wissen nehme ich weiters an, dass die Verbotsschilder nicht nur den Zweck haben, das "Eigentum" zu schützen. Viel mehr wird es auch um Haftungsfragen gehen - denn da wir immer mehr auf amerikanische Verhältnisse zusteueren könnte ja im Falle eines Unfalls gleich ein Gerichtsverfahren anhängig werden. Und es wird keine Hausgemeinschaft erfreut sein, sich plötzlich mit der Klage von Eltern konfrontiert zu sehen, deren Kind beim Spielen auf einem der Spielplätze zu Schaden gekommen ist.

    Ich wäre daher ein wenig vorsichtiger, den Leuten, die dort wohnen gleich Kleingeistertum zu unterstellen. Es besteht kein Grund, hier eine kollektive Beleidigung auszusprechen. Ich glaube auch nicht (ohne für die Bewohner von 34 sprechen zu können), dass jemand eine Anzeige macht, aber bitte überlegen Sie sich auch, ob sie so freizügig wären, fremde Kinder in ihrem Garten spielen zu lassen, nur weil dort vielleicht ein interessantes Klettergerüst steht...
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  • 08-06-2005 9:19 Antwort zu

    • wobru
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    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Sie haben recht, ich möchte keine fremden Kinder in meinem Garten spielen lassen, denen ich es nicht explizit erlaube. Daher ist mein Garten (wie so viele andere) auch eingezäunt.
    Um die Haftungsfrage zu klären, genügt allerdings ein simples 'Eltern haften für ihre Kinder'.

    Es ist sicherlich so, dass hier Gemeinde und AURA verabsäumt haben, eine entsprechende Eigentums- und Pflegevereinbarung zu treffen. Wäre allerdings nicht das erste Mal, dass in dieser Siedlung die Zusammenarbeit zwischen den beiden nicht funktioniert.

    Trotzdem nocheinmal: Verbotsschilder verunsichern und verärgern. Sie erfüllen nicht den Zweck, ein gemeinsames Miteinander zu fördern. Ich würde mir - wie schon erwähnt - eine etwas freundlichere Art wünschen, darauf hinzuweisen, dass es sich hier um fremdes Eigentum handelt.
    Wolfgang Brunner
    Fischerstrasse 76
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  • 10-06-2005 2:31 Antwort zu

    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Ich frage mich, ob von Seeparkstraße 34 kein User registriert ist, denn eigentlich geht es mich ja gar nichts an. Trotzdem noch ein grundsätzlicher Kommentar:

     wobru wrote:
    Sie haben recht, ich möchte keine fremden Kinder in meinem Garten spielen lassen, denen ich es nicht explizit erlaube. Daher ist mein Garten (wie so viele andere) auch eingezäunt.


    Logisch - wenn was eingezäunt ist, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um Privatgrund handelt. Allerdings ist der Umkehrschluss nicht zulässig. Gerade im Seepark gibt es viele Parkplätze, die ebenfalls Privatgrund sind und oft nicht als solche gekennzeichnet sind. Die Felder um den Seepark sind auch nicht eingezäunt und dürfen dennoch nicht betreten werden.
    Gerade die baulichen Gegebenheiten von Seeparkstraße 34 lassen schon die Vermutung zu, dass es sich bei den Spielplätzen um zur Anlage gehörenden Grund und nicht um allgemeinen Grund handelt (z.B. haben die Erdgeschosswohnungen direkte Zugänge zu de davorliegenden Grünflächen).

     wobru wrote:
    Um die Haftungsfrage zu klären, genügt allerdings ein simples 'Eltern haften für ihre Kinder'.


    Das bezweifle ich. Ich bin zwar kein Jurist, aber das würde meiner Meinung nach bedeuten, dass die Eltern leiglich für die von Kindern verursachten Schäden aufkommen müssen. 'Benützung auf eigene Gefahr' oder eben - wie hier gewählt - das simple Verbot - sind da schon deutlicher wenngleich vermutlich auch nicht rechtssicher. Es ist leider eine traurige Entwicklung, dass bei jedem Unfall ein Schuldiger gesucht wird, der dann vor den Kadi gezerrt werden kann. Wurde sicherlich durch die starke Verbreitung von US-Fernsehserien bei uns gefördert. Deswegen muss sich mittlerweile jeder genau überlegen, was er für wen (auch unentgeltlich) zur Benützung anbietet. 

     wobru wrote:
    Es ist sicherlich so, dass hier Gemeinde und AURA verabsäumt haben, eine entsprechende Eigentums- und Pflegevereinbarung zu treffen. Wäre allerdings nicht das erste Mal, dass in dieser Siedlung die Zusammenarbeit zwischen den beiden nicht funktioniert..


    Hier haben Sie vermutlich recht. Eine etwas lockerere Bebauung des Geländes zugunsten von mehr Parkplätzen, Spielplätzen oder Gemeinschaftsplätzen (wie in diesem Forum ohnehin schon angeregt) wäre sicherlich schön gewesen. Leider hat aber Aura (wie für ein Unternehmen nicht unverständlich) die Gewinnmaximierung angestrebt. Hier aber noch etwas zu ändern scheint mir jedoch schwierig bis unmöglich.

     wobru wrote:
    Trotzdem nocheinmal: Verbotsschilder verunsichern und verärgern. Sie erfüllen nicht den Zweck, ein gemeinsames Miteinander zu fördern. Ich würde mir - wie schon erwähnt - eine etwas freundlichere Art wünschen, darauf hinzuweisen, dass es sich hier um fremdes Eigentum handelt.


    Sie verunsichern nicht (letztenlich sind sie doch sehr aussageklar); verärgern mögen sie. Aber ist es nicht das selbe wie 'Privatparkplatz - Parken verboten' - eventuell gleich mit der Androhung des Abschleppens verbunden?


    Losgelöst von dieser Diskussion bin ich der Meinung, dass wir hier im Seepark eine sehr hohe Lebensqualität haben. Jedes Haus hat einen Garten; die Wohnhäuser haben Spielpätze; allesamt können wir einen See (mit Spielmöglichkeiten) benützen. In Relation zu den Bewohnern mancher Wiener Bezirke ist das fantastisch. Und wenn einmal eine Spielmöglichkeit nicht allen zur Verwendung offen steht ist das im Einzelfall sicherlich ärgerlich, aber sind wir doch froh wie gut es uns hier geht. Jeder Bewohner des 5. Bezirks würde uns beneiden und sich nur wundern, welche Probleme uns hier teilweise beschäftigen.

    Nochmals: Es wäre schön wenn jemand von 34 hier sein Statement abgibt. Ich kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen, dass wirklich jemand was dagegen hat, wenn Hr. Dr. Kubu seine Tochter unter seiner Aufsicht einmal die Rutsche hinunterrutschen lässt (auch wenn er als "Kleingeist" bezeichnet wurde). Es geht bei solchen Verboten immer um ganz andere Dinge. Z.B. ist es eine Tatsache, dass Allgemeingut nicht mit der selben Sorgfalt behandelt wird wie die eigenen Sieben Sachen. Außerdem wird niemand einen Kinderspielplatz vor seinem Fenster finanzieren, der dann unter doch gesteigerter Lärmentwicklung von Hinz und Kunz benutzt wird. Unter diesem Sichtwinkel werden Verbote dann auch wieder leichter verständlich, auch wenn sie uns nicht gefallen mögen.

    Herzlichst

    Thomas

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  • 10-06-2005 4:14 Antwort zu

    • wobru
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    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Im Grunde genommen sind die Argumente klar und einleuchtend, und ich kann auch kaum dagegen argumentieren.

    Mich stört allerdings, dass sich auch hier eine gesellschaftliche Entwicklung widerspiegelt, die man so treffend mit der Ellbogengesellschaft beschreibt. Ich meine damit nicht Sie persönlich, Thomas, sondern die Argumentationlinie, die Sie eigentlich nur in Vertretung und im Verständnis für die Sorgen der betroffenen Bewohner wiedergeben, eine Linie, wie Sie so treffend schreiben, die wir von anderswo importieren (Hier könnte man nun einen ganzen Essay über die Werteunterschiede zwischen Good Old Europe und Amerika einbringen, aber überlassen wir das den Literaten...).

    Ich bin definitiv einer von diesen viel verteufelten Gutmenschen, aber ich bin Optimist und glaube eben an das gemeinsame Miteinander anstatt dem Recht des Stärkeren, gerade in einer Siedlung wie dieser.

    Hängt mir aber jetzt bitte keine Fahne mit Hammer und Sichel vor die Tür...Embarrassed [:$] 
    Wolfgang Brunner
    Fischerstrasse 76
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  • 18-10-2006 8:50 Antwort zu

    • Diji
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    AW: Kinderspielplätze Seeparkstrasse 34

    Nun möchte ich mich als Bewohner der Seeparkstr. 34 melden und folgendes zu bedenken geben:

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie meine Damen und Herrn erfreut werden wenn hausfremde Kinder unter Ihren Fenster lärmen.

    Ich sehe nicht ein, mir eine Eigentumswohnung in gehobener Preisklasse zu kaufen und daß ich mir als Draufgabe auch noch den Lärm anderer Kinder anhören muß.

    Es reicht der Lärm der hauseigenen Kinder!!!

    Zum Thema Zaun war die Fa. AURA bis heute nicht fähig einen solchen zu errichten.

     

    liebe Grüße

    Diji

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