Ich frage mich, ob von Seeparkstraße 34 kein User registriert ist, denn eigentlich geht es mich ja gar nichts an. Trotzdem noch ein grundsätzlicher Kommentar:
wobru wrote: |
| Sie haben recht, ich möchte keine fremden Kinder in meinem Garten spielen lassen, denen ich es nicht explizit erlaube. Daher ist mein Garten (wie so viele andere) auch eingezäunt. |
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Logisch - wenn was eingezäunt ist, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um Privatgrund handelt. Allerdings ist der Umkehrschluss nicht zulässig. Gerade im Seepark gibt es viele Parkplätze, die ebenfalls Privatgrund sind und oft nicht als solche gekennzeichnet sind. Die Felder um den Seepark sind auch nicht eingezäunt und dürfen dennoch nicht betreten werden.
Gerade die baulichen Gegebenheiten von Seeparkstraße 34 lassen schon die Vermutung zu, dass es sich bei den Spielplätzen um zur Anlage gehörenden Grund und nicht um allgemeinen Grund handelt (z.B. haben die Erdgeschosswohnungen direkte Zugänge zu de davorliegenden Grünflächen).
wobru wrote: |
| Um die Haftungsfrage zu klären, genügt allerdings ein simples 'Eltern haften für ihre Kinder'. |
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Das bezweifle ich. Ich bin zwar kein Jurist, aber das würde meiner Meinung nach bedeuten, dass die Eltern leiglich für die von Kindern verursachten Schäden aufkommen müssen. 'Benützung auf eigene Gefahr' oder eben - wie hier gewählt - das simple Verbot - sind da schon deutlicher wenngleich vermutlich auch nicht rechtssicher. Es ist leider eine traurige Entwicklung, dass bei jedem Unfall ein Schuldiger gesucht wird, der dann vor den Kadi gezerrt werden kann. Wurde sicherlich durch die starke Verbreitung von US-Fernsehserien bei uns gefördert. Deswegen muss sich mittlerweile jeder genau überlegen, was er für wen (auch unentgeltlich) zur Benützung anbietet.
wobru wrote: |
| Es ist sicherlich so, dass hier Gemeinde und AURA verabsäumt haben, eine entsprechende Eigentums- und Pflegevereinbarung zu treffen. Wäre allerdings nicht das erste Mal, dass in dieser Siedlung die Zusammenarbeit zwischen den beiden nicht funktioniert.. |
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Hier haben Sie vermutlich recht. Eine etwas lockerere Bebauung des Geländes zugunsten von mehr Parkplätzen, Spielplätzen oder Gemeinschaftsplätzen (wie in diesem Forum ohnehin schon angeregt) wäre sicherlich schön gewesen. Leider hat aber Aura (wie für ein Unternehmen nicht unverständlich) die Gewinnmaximierung angestrebt. Hier aber noch etwas zu ändern scheint mir jedoch schwierig bis unmöglich.
wobru wrote: |
| Trotzdem nocheinmal: Verbotsschilder verunsichern und verärgern. Sie erfüllen nicht den Zweck, ein gemeinsames Miteinander zu fördern. Ich würde mir - wie schon erwähnt - eine etwas freundlichere Art wünschen, darauf hinzuweisen, dass es sich hier um fremdes Eigentum handelt. |
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Sie verunsichern nicht (letztenlich sind sie doch sehr aussageklar); verärgern mögen sie. Aber ist es nicht das selbe wie 'Privatparkplatz - Parken verboten' - eventuell gleich mit der Androhung des Abschleppens verbunden?
Losgelöst von dieser Diskussion bin ich der Meinung, dass wir hier im Seepark eine sehr hohe Lebensqualität haben. Jedes Haus hat einen Garten; die Wohnhäuser haben Spielpätze; allesamt können wir einen See (mit Spielmöglichkeiten) benützen. In Relation zu den Bewohnern mancher Wiener Bezirke ist das fantastisch. Und wenn einmal eine Spielmöglichkeit nicht allen zur Verwendung offen steht ist das im Einzelfall sicherlich ärgerlich, aber sind wir doch froh wie gut es uns hier geht. Jeder Bewohner des 5. Bezirks würde uns beneiden und sich nur wundern, welche Probleme uns hier teilweise beschäftigen.
Nochmals: Es wäre schön wenn jemand von 34 hier sein Statement abgibt. Ich kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen, dass wirklich jemand was dagegen hat, wenn Hr. Dr. Kubu seine Tochter unter seiner Aufsicht einmal die Rutsche hinunterrutschen lässt (auch wenn er als "Kleingeist" bezeichnet wurde). Es geht bei solchen Verboten immer um ganz andere Dinge. Z.B. ist es eine Tatsache, dass Allgemeingut nicht mit der selben Sorgfalt behandelt wird wie die eigenen Sieben Sachen. Außerdem wird niemand einen Kinderspielplatz vor seinem Fenster finanzieren, der dann unter doch gesteigerter Lärmentwicklung von Hinz und Kunz benutzt wird. Unter diesem Sichtwinkel werden Verbote dann auch wieder leichter verständlich, auch wenn sie uns nicht gefallen mögen.
Herzlichst
Thomas